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Seezunge A "Tanimola" steht zum Verkauf

Über eine Verkaufsanzeige wurde diese schöne Seezunge A "Tanimola" entdeckt. Das Boot mit der Segelnummer A96 steht zum Verkauf.

Es handelt sich um einen Fricke & Dannhus - Bau von 1996 mit einem Rumpf aus GFK, Teakdeck und Aufbau aus Mahagoni.  Die Backskisten sind umlaufend mit Teak Deckeln und gleichschließenden Schlössern ausgerüstet. Rigg: Die Spieren sind aus Fichte mit rotem Gaffelsegel und 2-facher Reffmöglichkeit sowie doppelten Dirken als Lazy -Jacks ausgeführt. Ovale Fensterringe, Beschläge und Bootsname in Messing und Bronze. Motorisierung: Yanmar Einbau- Diesel 1GM10, festmontierter 30l Einbautank. 

Ganz-Persenning, Segelpersenning, Super-Bimini u.v.m. Mit zugehörigem HEKU Tandem Trailer.

Interessenten werden gebeten sich direkt an den Eigner zu wenden, Herrn Fürstenberg unter 

fuerstenberghartmut@gmail.com

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Kommentare: 1
  • #1

    Heiko Matthes (Samstag, 07 April 2018 11:45)

    ANMERKUNG ZU HOLZBOOTEN IN ABHÄNGIGKEIT ZUR WASSERQUALITÄT UND KLIMAEINFLÜSSEN

    Am Anfälligsten sind mit Sicherheit die Klassiker : Mahagonibeplankung auf Eichenspanten.
    Die Hölzer sind im Kern naturbelassen und Leben noch. Das heißt sie nehmen Klima-und Wasserveränderungen war und reagieren.
    Als ich vor Jahren mein geplanktes Schiff aus dem feuchtkalten Steinhuder Meer nahm ( süßes Moorwasser ) um es drei Tage später in Süd Frankreich in den Etang de Thau zu setzen ( extrem salzhaltiges Wasser in trockenem Klima ) war das Schiff extrem Undicht. Zudem hat der Transport dazu beigetragen, dass die Beplankung aneinander scheuert.
    Den Urlaub damit zu beginnen die nächsten Tage Salzwasser aus der Plicht zu Lenzen ist unerfreulich und nicht erholsam. Das Salzwasser ist allerdings für das Holz garnicht so verkehrt, weil es konservierend wirkt.
    Fazit : Beplankte Schiffe sind für Transporte eher nicht gegeigt.

    Da stehen die formverleimten Rümpfe deutlich besser da. Das Anfangsproblem der ersten Jahre, dass die Verleimung Wasser und Hitze oft nicht gewachsen waren konnte ich in den letzten 30 Jahren nicht mehr erkennen.
    Dennoch sollte man die lackierten Flächen nach Salzwasserkontakt gründlich mit Süßwasser reinigen und einmal die Woche polieren.
    Im Fachhandel konnte ich bisher keine geeigneten Holzpolituren entdecken, aber einfache Möbelpolitur aus dem Baumarkt sollte reichen um die Lackporen zu schießen.

    Kunststoffrümpfe mit Holzaufbauten sind nach meiner Meinung durchaus ein berechtigter Kompromiss um noch genügend Zeit zum Segeln zu finden, es sei denn - man ist Rentner.

    Liebe Grüsse an alle Catbootsegler
    Heiko Matthes