catnieuws 11                                                                                                           17-11-2017


Auf eigenem Kiel in die Welt zu segeln und die dafür nötige Yacht in Eigenarbeit selbst bauen. Diesen Traum erfüllte sich bereits vor Jahrzehnten Timm Schröder aus Hamburg. Nach Atlantiküberquerung und Erkundung der Reviere von Mittelmeer und Ostsee nach insgesamt etwa 70.000 Seemeilen wurde er wieder sesshafter und hat sein Boot verkauft. Um aber weiterhin seine Leidenschaft ausüben zu können, hat er sich nun ein kleineres Boot zugelegt, d.h. er hat es wieder selbst gebaut. Und wie konnte es anders kommen: es wurde ein Catboot, mit welchem er künftig auf der Elbe segeln wird. Gewählt hatte er einen Riss von keinem geringeren als Fenwick Williams aus dem Jahr 1934. Im August, kurz vor dem Catboot Treffen am Steinhuder Meer ist das Boot fertig geworden. Nun hat er die ersten Bilder geschickt. Es ist ein Traum von einem Catboot geworden, es heisst entsprechend "Himmelreich". Wir wünschen allzeit gute Fahrt und immer eine Handbreit Wasser unter dem hochgezogenen Schwert ! 

Die Daten: es handelt sich um einen um 10% vergrößerten Riss von Fenwick Williams von 1934. Das Boot weist eine Länge über alles von 6,10m auf bei einer Breite von 2,85m. Der Tiefgang beträgt bei aufgezogenem Schwert 0,55m. Das Boot ist mit 1,2t relativ leicht und dürfte mit einer Segelfläche von 28m² recht flott unterwegs sein. Das Boot wurde in Leistenbauweise hergestellt mit 2 x 4mm Mahagonifurnierlagen und einer zusätzlichen GFK-Beschichtung versehen. Als Antrieb dient ein 12 PS Einbaudieselmotor.  Das Rigg entspricht der Takelung des Charles Wittholz Risses "Madame Tirza".    


Günther Hallitschke hatte ursprünglich die Absicht sich von einem seiner inzwischen 3 Boote zu trennen und deshalb seine Seezunge "Ole" zum Verkauf angeboten. Nachdem er nun aber beim Catboottreffen am Steinhuder Meer mit dabei war hat ihn die Begeisterung für Catboote wieder eingeholt. Denn vor Kurzem rief er mich an und meldete, dass er die Ole doch lieber behalten und sie auch wieder segeln möchte. Schliesslich hatte er zuletzt viel in den Erhalt seines  Bootes investiert, sodass Ole nun in einem sehr guten Zustand ist. Ein Zustand, den Günther bisher für sich selbst noch kaum genutzt hat. Das wird sich nun ändern. Wir wünschen allzeit gute Fahrt !